Kultur & Politik

Kultur & Politik

Fotografie zaubert

Krämerbrücke, egapark, Domplatz, Stadtbibliothek... In einem Foto-Workshop der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und der Fotografin Sylwia Mierzynska erkundeten Geflüchtete und schon länger in Erfurt lebende Menschen die Stadt auf neue Weise. In gemeinsamen Fotospaziergängen durch die Gassen Erfurts tauschten die Neu- und Alterfurter sich hinter ihren Kameras über Lieblingsplätze und Gemeinsamkeiten aus und erlebten "ihre Stadt" durch den Blickwinkel der Anderen. Mit vielen Freunden wurde im März 2016 die Ausstellungseröffnung der fotografischen Ergebnisse in der Stadtbibliothek Erfurt gefeiert.
Von Carmen Fiedler

Jeder kann integriert werden - Lesung mit Jenny Erpenbeck

Am 4. Dezember 2015 las Jenny Erpenbeck im Augustinerkloster Erfurt aus ihrem neuen Buch "Gehen, ging, gegangen". Der Roman handelt von Richard, einem emeritierten Professor, der durch die zufällige Begegnung mit Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf all seine Fragen plötzlich einen ganz neuen Blick geboten bekommt.

Neben der Lesung von Textauszügen berichtete die Autorin im Gespräch mit Henry Bernhard (Deutschlandradio und DLF - Landeskorrespondent Thüringen) von ihren Erlebnissen während der Recherchen zum Buch.

Von Carmen Fiedler

Zusammen in Erfurt - Finissage der Fotoausstellung "Stadt & Mensch"

Unter dem Motto "Zusammen in Erfurt- Treffpunkt Bibliothek" lud die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen gemeinsam mit der Stadtbibliothek Erfurt am 20.10.2015 Neu- und Alt-Erfurter/innen zur Finissage der Fotoaustellung "Stadt & Mensch" in die Räume der Stadtbibliothek ein. Die Fotos der Ausstellung, die während eines zweitägigen Fotoworkshops im Juni diesen Jahres entstanden sind, bieten Anlass, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Alltag in Erfurt auseinanderzusetzen. Geplant ist nun eine Weiterführung des Workshops, zu dem gezielt auch geflüchtete Menschen eingeladen werden, ihren Blick auf die Stadt zu präsentieren.

Von Carmen Fiedler

Behauptung des Raums – Wege unabhängiger Ausstellungskultur in der DDR

Der Film „Behauptung des Raums“ ermöglicht erste Einblicke in die Szene unabhängiger Ausstellungskultur in der DDR. Es wird der Versuch eigenständige, nichtstaatliche Galerien aufzubauen dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die in den 70er Jahren entstandene Galerie Schweinebraden, Clara Mosch und die Galerie Arkaden sowie die Entwicklung einer neuen Künstlergeneration in den 80er Jahren.

Von Dirk Teschner

Wo die Kultur stirbt, beginnt die Barbarei

„Wir müssen im Freistaat Thüringen die politischen Rahmenbedingungen schaffen, um das kulturelle Erbe zu bewahren, für die Gegenwart neu zu vermitteln und zeitgenössisches Schaffen und Wirken zu ermöglichen.“ so steht es im Entwurf zum „Leitbild Thüringen“ des SPD-Kultusministers Christoph Matschie. Aber was bedeutet das konkret für die jeweilige Kulturpolitik in den Regionen und Kommunen? Ein Artikel von der MDR-Figaro-Reporterin Hilde Weeg über Wünsche und Wirklichkeiten für die Thüringer Kultur.

Von Hilde Weeg

Bildung & Kultur

Die Böll-Stiftung unterstützt bildungspolitische Debatten an Schulen und Hochschulen in Thüringen.  Wir wollen den Austausch über gemeinsames Lernen, demokratische Schulen, alternative Schulformen und die Gestaltung nachhaltiger Hochschulen fördern und Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik stärker an Thüringer Bildungseinrichtungen verankern.

Veranstaltungen

20. Okt.15. Dez.
(post-)migrantisches Kunst- und Kulturprojekt
Erfurt
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