Nachhaltige Entwicklung

Im Projekt "Klimanauten" erhalten die Teilnehmenden praktische Tipps zum Energieverbrauch, zum Umgang mit Ressourcen oder zur Ernährung. In verschiedenen Kursabenden sollen gedankliche Räume zum Austausch darüber geöffnet werden, wie ein qualitätsvolles, emissionsarmes Leben entsprechend den Bedürfnissen des Einzelnen aussehen und gestaltet werden kann. Ihr habt Lust, eine Klimanauten-Abendgesellschaft bei Euch zu initiieren? Weitere Infos für interessierte Klimanaut/innen gibt es hier.

Die Folgen der 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) in Paris 2015  werden auch Thüringen nicht kalt lassen. In unserem Dossier informieren wir über Hintergründe und Aktivitäten zum Klimagipfel. Und schauen schon mal voraus, was nach dem Klimagipfel kommt.

Energiewende

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Wer haftet für die Folgen des Klimawandels? Weder Völkerrecht noch nationale Gesetze regeln, wie Betroffene entschädigt werden. Eine Frage, die auch in Paris diskutiert werden muss.

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Der Klimawandel drängt zum Handeln. Kaum eine Regierung kann sich dieser Einsicht noch verweigern. Auch die Wirtschaft beginnt sich zu bewegen. Dennoch greifen die Selbstverpflichtungen zu kurz, die für den Klimagipfel in Paris (COP21) formuliert wurden.

Stadt und Land

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Auf der Veranstaltung „Gesund, natürlich, glücklich?“ wurde mit Wissenschaft und Praktiker/innen über die gesellschaftliche Akzeptanz und die Zukunft der Nutztierhaltung sowie über die Arbeit an einer Tierwohlstrategie für Thüringen diskutiert.

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Wie werden wir in Thüringen heute und in Zukunft mit regionalen und gesunden Nahrungsmitteln versorgt? Welche Form der Tierhaltung soll im „Land der Bratwurst“ künftig praktiziert werden? – Diese Fragen sollten im Mittelpunkt einer Fish-Bowl-Debatte zur Zwischenbilanz von Rot-Rot-Grün in Thüringen stehen.

Arena der Zukunft

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Das Interesse an urbanem Gärtnern - von der „essbaren Stadt“ über interkulturelle bis zu Gemeinschaftsgärten - wächst auch in Thüringen weiter. Nach der Exkursion in die „Essbare Stadt Andernach“ führte uns der Weg in diesem Jahr zurück an zwei Highlights des urbanen Gärtnerns: die Prinzessinengärten in Berlin-Kreuzberg und das ökologisch entwickelte Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld.

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„Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“ heißt es in Andernach. Ob Erdbeeren, Salat oder Zwiebeln: Die Stadtverwaltung lässt überall Gemüse, Obst und Kräuter anbauen – und jeder darf sich bedienen. So werden öffentliche Parks und Grünanlagen zum Garten für die Bürger. Die öffentlichen Nutzpflanzen zeigen, wie man sich gesund ernährt und steigern die Wertschätzung für regionale Lebensmittel.

Lebensstile

Im Dezember setzten sich die Regierungschefs der Welt in Paris zusammen und verhandelten einen neuen Klimavertrag. So soll sichergestellt werden, dass die Temperatur sich auf unserem Planeten nicht um mehr als 2 Grad erhöht. Letztendlich werden aber die Regierungschefs allein wenig ausrichten können. Klimaschutz beginnt in Fabriken, auf Äckern, auf der Straße und vor allem auch bei uns zu Hause und in unserer Nachbarschaft.

Die Klimanauten – „Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite“ setzen genau hier an. Ab sofort gibt es ein Angebot der Heinrich-Böll-Stiftung, das Gruppen von privaten Haushalten dabei unterstützt, beim eigenen Klima- und Ressourcenschutz voran zu kommen. Die Kapitel dieses Kurses umfassen die Themen: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressorcen, Mobilität und Finanzen.

von

Obwohl es in um die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung, unserer Landschaften, um die Belastung des  Grundwasser und vieles mehr geht, ist die Landwirtschaft in der Politik und öffentlichen Wahrnehmung immer noch unterbelichtet. In der Diskussion  zwischen Michael Beleites und Frank Augsten  wurden die aktuellen Kontroversen - von der EU-Flächensubventionen und der Großflächenlandwirtschaft bis zu Bodenspekulationen und Landgrabbing - aufgegriffen. Dabeit traten zum Teil auch sehr unterschiedliche Positionen zu Tage.

Nachhaltige Entwicklung

Der Klimawandel, der übermäßige Ressourcenverbrauch und der Verlust an Artenvielfalt sind nur drei der aktuell drängenden ökologischen Probleme. Betroffen sind vor allem die Ärmeren – lokal und global. Nachhaltige Entwicklung und Umweltgerechtigkeit bilden deswegen einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Wir begleiten die Energiewende mit eigenen Bildungsangeboten und unterstützen  Kommunen, Initiativen und Engagierte vor Ort. Wir fördern den Dialog und Austausch mit den „Pionieren des Wandels“ – von urbanen Gärtner/innen bis zu den neuen Commonisten. Und widmen uns auch den Entwicklungen jenseits der zentralen urbanen Räume – auf dem Weg zu nachhaltigen Regionen im Grünen Herz Deutschlands.  

Veranstaltungen

Mai 11Mai 12
Lebensmittel im Überfluss?
Berlin
Jun 11Jun 16
Grüne Zukunft, Lebensqualität und urbane Innovationen.
Kopenhagen
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Publikationen

Die Thüringer lieben ihre Bratwurst. Doch neben dieser Spezialität kann Thüringen auch Schweinemast-Skandale, hohe Antiobiotika-Verbrauchszahlen und einen Anstieg der industriellen Tierhaltung verzeichnen. Und wie sieht es in der Praxis aus mit der Tierwohl-Strategie der rot-rot-grünen Landesregierung?

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