Lebenskunst für morgen

Lebenskunst für morgen

Die Arena der Zukunft 2011 hatte zum Ziel, sich dem Thema Nachhaltigkeit künstlerisch zu nähern. Gleichzeitig ging es um konkrete Schritte, unseren Alltag nachhaltiger zu gestalten. 

In Vorbereitung auf die Ausstellung auf dem Petersberg setzten sich Künstler/innen in verschiedenen Workshops mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander gesetzt. Vom 13. bis 15. Mai wurden im alten Gaswerk Weimar CityTags und Samenbomben, Tierkostüme und das Recyclinggewächshaus „Schwitzkasten“ gebastelt. Es folgte ein Fotoworkshop „24LebensKUNSTstunden“ mit Sylwia Mierzynska während des Lebenslust-Festivals vom 4.- 6. Juni.  

Im Politischen Salon am 15. Juni unter dem Motto: „Nachhaltig leben: Wie wir täglich die Welt nicht retten“ mit Katrin Göring-Eckardt (Bundestagsvizepräsidentin), Michael Bilharz (Umweltbundesamt) und Thomas Hölscher (Geschäftsführer Naturkost Erfurt) standen wissenschaftlichen und politischen Hintergründe des Themas im Mittelpunkt.  

Am 17. Juni wurde dann die Ausstellung in der Defensionskaserne auf dem Petersberg eröffnet. Das bunte Programm des Aktionstages reichte von Poetry-Slam und Impro-Theater bis zur Lesung „Lebe wild und emissionsfrei!“ von Peter Unfried (Chefreporter taz.die tageszeitung) und den Auftritten von „Kalter Kaffee“ und „Dekzter & Disstanz“. Vor der Kaserne hatten außerdem Vereine wie Teilauto.e.V. und der BUND Stände errichtet, um die Besucher über ihre Beiträge zur Nachhaltigkeit zu informieren.  

Die Ausstellung endete mit einem Film- und Diskussionsabend zum Thema „Transition Towns“. Nachdem der Regisseur Nils Aguilar in einer Vorpremiere seinen Film „Voices of the Transition“ gezeigt und vorgestellt hatte, berichtete Rahel Schweikert von ihren Projekten und Fortschritten im Projekt Transition Town Kreuzberg-Friedrichshain.

Zwischen Guerilla Gardening und Elektromobilen

Am 17. Juni 2011 fand die Eröffnung der Ausstellung "Lebenskunst für morgen" in der Defensionskaserne auf dem Petersberg statt. Eingerahmt wurde die Präsentation der in verschiedenen Workshops entstandenen Werke u.a. von einem Poetry Slam, einer Lesung von taz-Chefreporter Peter Unfried und einem Markt der Möglichkeiten.

Von Norbert Krause

Pflicht der Verbraucher oder Aufgabe der Politik?

Nachhaltig leben – leichter gesagt als getan! Im Politischen Salon am 15.06. diskutierten Katrin Göring-Eckardt (Bundestagsvizepräsidentin) und Michael Bilharz (Umweltbundesamt) welche Rahmenbedingungen die Politik für Wirtschaft und Verbraucher setzen sollte und wo die Bürger_innen Verantwortung übernehmen müssen, damit ein Wandel gelingen kann.  

Von Norbert Krause

Kann jemand "cool" sein, der nicht Öko ist?

Peter Unfried, Chefreporter bei der taz und überzeugter „Öko“, las am 17. Juni im Rahmen der Arena der Zukunft 2011 unter dem Motto "Lebe wild und emissionsfrei" aus seinen Büchern und Kolumnen. Im Interview erzählt er, was ihn überzeugt hat, den Klimawandel nicht zu ignorieren, warum nicht gänzlich auf das Autofahren verzichtet werden muss und was der Begriff „Öko“ heute bedeutet.

Der ökologische Fußabdruck

Im Logo der Arena der Zukunft 2011 stand der ökologische Fußabdruck. Dahinter verbirgt sich die Idee, zu berechnen, wie viel Platz der einzelne auf der Erde hat – und wer eigentlich mehr verbraucht als gerecht wäre. Mit oft verblüffenden Ergebnissen. Und konkreten Hinweisen, wie sich ein geändertes Verhalten auswirkt.

Von Lisa Schäder

Begleitheft: Nachhaltig leben - Schritt für Schritt

Der rasante Verbrauch von Rohstoffen  und der voranschreitende Klimawandel sind nur einige Gründe, über einen nachhaltigeren Lebensstil nachzudenken. Mit den einfachen, aber wirkungsvollen Tipps aus dem Begleitheft zur Arena der Zukunft 2011 hat jede/r die Möglichkeit, einen effektiven Beitrag zum Erhalt von Klima und Natur zu leisten. zum Download