Stadt beteiligt! Wie neue Beteiligungskultur wächst

Online-Dossier

Stadt beteiligt! Wie neue Beteiligungskultur wächst

Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, lokaler Politik und Verwaltung? Viele Kommunen haben sich auf den Weg gemacht und Erfahrungen gesammelt, wie Dialog und Entscheidungsprozesse neue Impulse erhalten können, wie Konflikten vorgebeugt werden kann und wie Ideen und Know-how aus der Bevölkerung in die Stadtpolitik einfließen können.

Waren noch vor einigen Jahren einzelne Beteiligungsprozesse im Blickfeld, stellen sich heute immer mehr Städte die Frage, wie Beteiligung grundlegend neu in der Kommune verankert werden kann.

Derzeit initiieren rund 30 Städte in Deutschland mit zum Teil erheblichem Aufwand sogenannte Leitlinienprozesse, um Bürgerbeteiligung in ihrer Kommune systematisch zu verankern. In immer mehr Städten haben sich zudem Bürgerhaushalte als Bestandteil einer neuen Beteiligungskultur etabliert. So werden in 43 deutschen Städten Bürgerhaushalte mittlerweile regelmäßig durchgeführt. Doch was ist nötig, damit eine neue Beteiligungskultur weiter wachsen kann?

In diesem Online Dossier finden Sie Material zum Thema der Tagung „Stadt beteiligt! Wie neue Beteiligungskultur wächst", wie beispielsweise Mitschnitte der gehaltenen Vorträge oder Berichte und die grafische Dokumentation der Tagung "Stadt, Land, Beteiligung. Kommunen im Aufbruch".

Dokumentation: Tagung "Stadt, Land, Beteiligung. Kommunen im Aufbruch"

Wie gelingt in den Kommunen eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, Politik und Verwaltung? In unserer Tagung am 18.3.2016 in Erfurt sprachen viele AkteurInnen aus Thüringen über ihre Erfahrungen zum Thema Bürgerbeteiligung. Die Gesprächsergebnisse wurden illustrativ festgehalten von den beiden Grafikerinnen Gabriele Heinzel und Sophia Halamoda. Hier gelangen sie zur Fotodokumentation.

Dokumentation: Tagung "Stadt beteiligt!" in Erfurt

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Heidelberg bietet mehr als eine pittoreske Altstadt und eine eindrucksvolle Schlossruine über dem Neckar: Die Stadt ist Vorreiter in Sachen Bürgerbeteiligung. Sie informiert frühzeitig in einer öffentlichen Liste über Vorhaben und lädt auf Augenhöhe zur Beteiligung ein. Jena und anderer Städte in Thüringen wollen folgen.

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Wie sieht die Zukunft des Bürgerhaushalts aus? Mit einer Rückbesinnung und Verschlankung auf den eigentlichen, strategischen Kern der Beteiligung der Bürger/innen an öffentlichen Haushaltsdebatten - so eine der zentralen Thesen von Oliver Märker auf der Tagung "Stadt beteiligt". Zudem wurde diskutiert, ob Bürgerhaushalte und öffentliche Finanzen bisher ein "blinder Fleck" in vielen Leitlinien für mehr Beteiligung sind.

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Der Bürgerhaushalt ist tot! Wer die Teilnehmerzahlen anschaut, könnte das zumindest meinen. Wichtiger als die Quoten ist jedoch das Vertrauen der Menschen in ein Verfahren zu gewinnen, das noch in der Geburtsphase steckt.

Beiträge aus der Tagung "Stadt beteiligt! Wie neue Beteiligungskultur wächst" am 28.11.2014 in Erfurt

Berichte von den Tagungen 2012 / 2013

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Mehr Bürgerbeteiligung und eine moderne Verwaltung: Viele Kommunen arbeiten bereits praktisch daran, dies umzusetzen. Auf der Tagung "Bürgerhaushalte, Demokratiereform und moderne Verwaltung in den Kommunen" am 06.12.2013 trafen sich Beteiligte aus verschiedenen Bürgerhaushaltsprojekten zum Austausch. Prof. Helmut Klages berichtete zudem über die Entwicklung in "Leitlinien-Kommunen" und die Perspektiven der Bürgerbeteiligung vor Ort.

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Auf der Tagung „Bürgerhaushalte und neue Beteiligungskultur in den Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen diskutierten die Teilnehmer am 01. November 2012 in Erfurt über ihre Erfahrungen in Thüringen und neue Wege der Bürgerbeteiligung in anderen Bundesländern

Böll-Publikationen zum Thema Bürgerbeteiligung

KommMit! Städte und Gemeinden grün gestalten

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Das Positionspapier will dazu beitragen, eine neue Kultur der Bürgerbeteiligung in Kommunen zu verankern und mit Leben zu füllen. Anlass ist der 4. kommunalpolitische Bundeskongress, den die Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit der baden-württembergischen Landesstiftung am 26. und 27. September 2014 in Stuttgart veranstaltet.

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Demokratiereformen: Handlungsmöglichkeiten auf Länderebene

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Die repräsentative Demokratie ist aufgefordert, sich für mehr Beteiligung und Teilhabe zu öffnen. In der Kurzstudie „Demokratiereform. Handlungsmöglichkeiten auf Länderebene“ skizziert der Magdeburger Politikwissenschaftler Roland Roth Initiativen und Reformmöglichkeiten von Landesregierungen, insbesondere am Beispiel von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

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Repräsentation trifft Beteiligung

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Neuer Wind im Dialog zwischen Amtsstuben und Bürger/innen: Viele Politikerinnen und Amtsleiter sehen heute die Chance, das Gespräch mit der Bürgergesellschaft zu beleben, Konflikte gar nicht erst hochkochen zu lassen und zu besseren politischen Ergebnissen zu kommen.

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Stadt beteiligt. Wie gute Beteiligung verankert wird

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Wie gelingt in Städten und Gemeinden eine gute Kooperation zwischen Bürgerschaft, lokaler Politik und Verwaltung? Dokumentation der Fachtagung, die im Rahmen des Böll-Verbundprojekts "Gut vertreten? Update für die Demokratie" stattfand.

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Experiment Bürgerbeteiligung

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Baden-Württemberg hat das Experiment gewagt: Es will ein "Musterland" demokratischer Beteiligung werden. Die grün-rote Landesregierung hat in den vergangenen zwei Jahren neue Formate und Verfahren entwickelt, durch die sich die Bürgerinnen und Bürger stärker für ihr Gemeinwesen engagieren können. Zeit für eine Zwischenbilanz.

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