An der Grenze des Machbaren

An der Grenze des Machbaren

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Erfahrungsberichte aus drei Wochen in Idomeni

Monatelang verfolgten tagtäglich tausend Flüchtlinge auf der Suche nach neuen Lebensperspektiven die Balkanroute in Richtung Mitteleuropa. Ende Februar bis Mitte März 2016 machten sich siebzehn Menschen aus Erfurt auf die Reise, diesen Weg aus umgekehrter Richtung anzutreten und den Menschen auf ihren Märschen und in den Camps an den Grenzübergängen Unterstützung zu bieten.

Über Ungarn, Serbien und Bulgarien erreichte die Gruppe in einem von Radio F.R.E.I. und der Naturfreundejugend Erfurt organisierten Konvoi und mit im Vorherein gesammelten Sachspenden als letzte Station Idomeni in Griechenland und half dort vom Essen kochen bis Kleider ausgeben bei den Tätigkeiten vor Ort.

Über ihre Erfahrungen und persönlichen Eindrücke der Situation in den Zeltstädten und an den Grenzübergängen, der Stimmung unter Geflüchteten und Freiwilligen und der konfliktreichen Entstehung einer Struktur, die effektiv helfen will, da wo es so nötig gebraucht wird, wollen die Fahrer/innen des Konvois sich gemeinsam mit den Zuhörenden austauschen und informieren. Neben viel Zeit für persönliche Gespräche, Anregungen und Fragen gibt es auch die Möglichkeit, nachzuvollziehen, wie die Spendengelder umgesetzt worden sind und in Zukunft eingesetzt werden sollen.

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