Rechtsextremismus

Rechtsextremismus in Thüringen

Mit der Ausstellung ausgewählter Motive aus dem Buch „Weisse Wölfe“ wird die Ideologie hinter den rechtsradikalen Terrorgruppen beschrieben, die Anschläge nach Art des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) erst möglich machte. Sie besticht als eine begehbare Reportage über den Neonazi-Terror; eine Erfahrung, die anders, vielleicht auch intensiver wirkt als die Erfahrung einer durchgeschriebenen Geschichte.

Zur ersten Ausstellungseröffnung von "Weisse Wölfe" in Thüringen waren Madeleine Henfling (Bündnis 90/ Grüne, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss) und David Schraven (Autor von "Weisse Wölfe") zu Gast in Gera.

von

Welche Strategien verfolgen extrem Rechte in Wahlkämpfen? Und was kann man aus den Erfahrungen in anderen Bundesländern wie Sachsen und Sachsen-Anhalt lernen? – Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung im Theater am Markt in Eisenach, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung und NIP sowie MOBIT.

von

Die Mordserie der rechtsterroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" schockiert die Republik. Die historischen Hintergründe zur Entwicklung der Organisationsstrukturen von parteiförmig organisierter extremen Rechten und Freier Kameradschaftsszene skizziert der folgende Beitrag aus unserer Broschüre "Nazis in den Kommunalparlamenten"

Wer kennt es nicht von sich selbst – das vorschnelle Urteilen über Andere, nur weil sie anders aussehen oder sich anders verhalten? Genau diese oft unbewussten Verhaltensweisen und Grundeinstellungen thematisierte die Ausstellung „Brandschutz“. Die insgesamt 20 Kunstwerke deutscher und internationaler Künstler/innen und Künstler nähern sich auf vielfältige Weise intoleranten Mentalitäten in der Mitte der Gesellschaft. Sie wollen ihrem Betrachter einen Spiegel vorhalten und zum Nachdenken über eigene Einstellungen animieren.

von

Im Artikel 3 des Grundgesetzes steht, dass niemand aufgrund „seiner Rasse“ benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Die Verwendung des Begriffs "Rasse" ist stark umstritten. Doch welche Formulierung kann man stattdessen verwenden und wie ist eine Reformierung des Grundgesetzes möglich? Am 14. Februar 2011 veranstaltete die Heinrich-Böll-Stiftung eine Diskussion zum Thema „Ein Grundgesetz ohne Rasse“

Demokratie

Demokratie ist für uns sowohl gelebte Alltagspraxis als auch eine Utopie und ein weitreichendes Versprechen. Unsere Projekte werben für demokratische Verhältnisse und haben die Aufgabe, Demokratie lebendig zu halten und weiterzuentwickeln – in der Gesellschaft, in Parteien und Institutionen. Insbesondere beschäftigen wir uns dabei mit Fragen einer neuen politischen Beteiligungskultur und dem digitalen Wandel.

Wir bürsten Zeitgeschichte gegen den Strich und setzen uns kritisch mit Rechtspopulismus, extremer Rechten und verschiedensten Formen von Diskriminierung auseinander.

Veranstaltungen

Mai 21
Matinee mit Bastian Hermisson (Büro Washington der Böll-Stiftung) und Anja Siegesmund (Bündnis 90 / Die Grünen)
Erfurt
Alle Veranstaltungen

Publikationen

Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersuchte ORBIT (Organisationsberatungsinstitut Thüringen) die Erfahrungen der verschiedenen Akteure in der Bürger/innenbeteiligung. In der zugrundeliegenden deutschlandweiten Onlinebefragung wurden Beteiligungsinstrumente und deren Einsatz genauso beleuchtet, wie das vorhandene Know-How der Beteiligten.

Alle Publikationen