Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU.

Die Foto-Ausstellung "Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU" der Hamburger Dokumentarfotografin Paula Markert befasst sich nicht nur mit der Verstrickung deutscher Behörden in den NSU-Komplex sondern auch mit dem Zustand eines Landes, in dem eine rechtspopulistische Politik wieder salonfähig geworden ist. Die Ausstellung ist Teil des Jahresprojekts „Der NSU. Das Trauma eines Landes“, einem Projekt für Courage und Demokratie in Eisenach, das sich mit dem NSU-Komplex und rechtsextremistischen Erscheinungsformen auseinandersetzt. 
 

Zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2017 reiste die Fotografin Paula Markert auf den Spuren des NSU durch Deutschland um zu verstehen, wie ein Land aussieht, in dem eine rechtsextreme Vereinigung aus dem Untergrund heraus zehn Menschen ermorden konnte - das alles unter den Augen des Verfassungsschutzes. In der entstandenen Montage aus Fotografien und Textfragmenten formulieren sich Fragen zur Verstrickung deutscher Behörden in den NSU Komplex und zum Zustand eines Landes, dessen politischer Diskurs sich im Schatten einer neuen politischen Rechten merklich nach rechts verschiebt.

Hier kommt ihr zur virtuellen Ausstellung:

Video zur Ausstellungseröffnung:

Online Eröffnung der NSU Ausstellung Eisenach | Interview mit Paula Markert - Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.

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Online Eröffnung der Ausstellung "Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU." Interview mit Paula Markert, durchgeführt von Ida Frankenberg (FSJ Kultur beim Theater am Markt TAM, Eisenach).

Gemeinsam mit der Stadt Eisenach, dem Landestheater und Theater am Markt, LAP „Partnerschaft für Demokratie“, dgb, Antifaschistische Linke Eisenach, Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach und Jugendbüro RosaLuxx haben wir für das Jahresprojekt den 2. Thüringer Demokratiepreis erhalten. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

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