Wissen schafft Nachhaltigkeit

Wissen schafft Nachhaltigkeit

Die Diskussion um eine Orientierung der Wissenschaft an den großen gesellschaftlichen Herausforderungen gewinnt immer mehr an Fahrt. Die EU hat für ihr Forschungsrahmenprogramm als „grand challenges“ u. a. die Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, Nachhaltige Landwirtschaft; sichere, saubere und effiziente Energie sowie Klimaschutz und Ressourceneffizienz definiert. Immer mehr Hochschulen arbeiten an einer Integration des Leitbilds Nachhaltiger Entwicklung in ihre Kernbereiche Forschung, Lehre und Outreach. Thüringen hat in diesem Feld, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, aber bisher keine einheitliche Strategie oder Schwerpunktsetzung. Allerdings gibt es vielfältige gute Beispiele und Initiativen. Die Veranstaltungsreihe „Wissen schafft Nachhaltigkeit“ möchte mit verschiedenen Formaten ausloten, welche Potentiale in Thüringen für eine Nachhaltige Wissenschaft existieren und wie sie erfolgreich weiterentwickelt werden können. Die Reihe startete im Rahmen der "Arena der Zukunft 2014".

Diskussion: Wissenschaft für Nachhaltigkeit in Thüringen

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – von der Ernährungssicherheit über den Klimaschutz bis zur Ressourceneffizienz – lassen sich nicht ohne die Wissenschaft lösen. Vorreiter wie die Leuphana Lüneburg und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde haben sich daher grundlegend neu ausgerichtet. Und auch in die Wissenschafts- und Hochschulpolitik der Länder kommt Bewegung. Doch welche Strategie verfolgt Thüringen in diesem Bereich? Darüber diskutierten die Teilnehmer/innen einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung und verschiedener Kooperationspartner.

Von Norbert Krause

Interaktive Karte: Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen

Auf dieser Karte verzeichnen wir Aktivitäten und Angebote in Forschung und Lehre sowie studentische Initiativen in Thüringen im Bereich "Wissenschaft für Nachhaltigkeit"  in Thüringen.

Hinweise bitte an: info@boell-thueringen.de

 

Hintergrund

Diskussion: Wissenschaft für Nachhaltigkeit in Thüringen

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – von der Ernährungssicherheit über den Klimaschutz bis zur Ressourceneffizienz – lassen sich nicht ohne die Wissenschaft lösen. Vorreiter wie die Leuphana Lüneburg und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde haben sich daher grundlegend neu ausgerichtet. Und auch in die Wissenschafts- und Hochschulpolitik der Länder kommt Bewegung. Doch welche Strategie verfolgt Thüringen in diesem Bereich? Darüber diskutierten die Teilnehmer/innen einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung und verschiedener Kooperationspartner.

Von Norbert Krause

Auf dem Weg in eine andere Gesellschaft - Was kommt nach dem Wachstum?

Der Frage nach den Möglichkeiten und Konturen einer Postwachstums-Gesellschaft widmete sich eine öffentliche Ringvorlesung im Erfurter Rathaus - organisiert von Universität, FH, verschiedenen Hochschulgruppen und Initiativen sowie der Luxemburg- und der Böll-Stiftung. Das Spektrum der Referent/innen reichte von Alexis Passadakis über Uwe Schneidewind und Christa Müller bis zu Angelika Zahrnt. Die Dokumentation der Reihe steht am Ende des Artikels zum Download zur Verfügung.

Von Alexander Thumfart

Studentische Initiativen für Nachhaltigkeit

An den Universitäten Erfurt und Jena organisieren Studenten eigene Projekte zu Aspekten der Nachhaltigkeit. In Jena wurde eine Photovoltaikanlage gemeinschaftlich finanziert. In Erfurt finden Lehr- und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen statt.

Von Josephine Brämer, Max Heigermoser

Bildung & Kultur

Die Böll-Stiftung unterstützt bildungspolitische Debatten an Schulen und Hochschulen in Thüringen.  Wir wollen den Austausch über gemeinsames Lernen, demokratische Schulen, alternative Schulformen und die Gestaltung nachhaltiger Hochschulen fördern und Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik stärker an Thüringer Bildungseinrichtungen verankern.

Veranstaltungen

Ein Angebot für Lehrkräfte und Multiplikator*innen in der außerschulischen Jugendbildung
Weimar
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