Teilhabe von Geflüchteten und Migrantische Selbstorganisation Um sich als Teil einer zunächst fremden Gesellschaft begreifen zu können, müssen Zugezogene in der Lage sein, ihre Möglichkeiten innerhalb des neuen sozialen Umfelds eigenständig wahrzunehmen und zu nutzen. In diesem Dossier stellen wir thüringische und bundesweite Projekte und Menschen vor, die Geflüchtete und MigrantInnen zur Teilhabe und aktiver Mitgestaltung der Gesellschaft ermutigen.
Es ist schwerer, nicht die Wahrheit zu sagen In Deutschland gibt es etwa 7,5 Mio. Menschen, die kaum bzw. gar nicht lesen und schreiben können. Nicht nur für sie, sondern auch für Menschen mit Lernschwächen oder für MigrantInnen ist Leichte Sprache eine wichtige Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe. „Wollen wir in Finnland oder in Deutschland Inklusion durch Leichte Sprache fördern, müssen wir unsere Gesellschaften einem Test von ‚Erreichbarkeit‘ unterziehen“, so Leealaura Leskelä, Leiterin des Finnischen Zentrums für Leichte Sprache.
Fotografie zaubert Krämerbrücke, egapark, Domplatz, Stadtbibliothek... In einem Foto-Workshop der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und der Fotografin Sylwia Mierzynska erkundeten Geflüchtete und schon länger in Erfurt lebende Menschen die Stadt auf neue Weise.
Zwischen Ideal und Wirklichkeit: Die rot-rot-grüne Flüchtlingspolitik in Thüringen Die neue rot-rot-grüne Regierung wollte die restriktive Asylpolitik der früheren CDU-Koalitionen grundlegend ändern – bis die Flüchtlingskrise dazwischen kam. Wie geht es nun weiter?
Flüchtlingspolitik in Thüringen – der Steckbrief Wieviele Flüchtlinge hat Thüringen 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.
„Da entsteht ein Handlungsbedarf, der gefüllt werden muss." - Zur Situation geflüchteter Frauen in Deutschland und Thüringen In Deutschland ist etwa ein Drittel der Geflüchteten weiblich. Viele der Frauen, die in Deutschland ankommen, sind traumatisiert, oft haben sie sexuelle Übergriffe und Gewalt erlebt und tragen die Verantwortung für ihre Kinder auf der Flucht. Die Veranstaltung "Frauen und Flucht" fragte nach der Lebenssituation geflüchteter Frauen in Deutschland und Maßnahmen für gezielte und geeignete Hilfe und Unterstützung speziell in Thüringen. Jena, 22. Oktober 2015
Flucht und Migration in Thüringen Als Mitglieder einer Einwanderungsgesellschaft ist uns bewusst, dass Entwicklungen im Bereich der Migration und der Asylpolitik nicht nur einzelne, sondern alle Menschen betreffen. In diesem Dossier begleiten wir daher die Debatte rund um eine neue Flüchtlings- und Einwanderungspolitik mit Fokus auf Thüringen und stellen eigene Aktivitäten vor.
Medienwandel im digitalen Zeitalter: "Youtube ist der wilde Westen" Es war schon erstaunlich – der große Kampf blieb tatsächlich aus. Dabei war alles vorbereitet: Ein "Youtuber" und ein "klassischer Journalist" waren eingeladen. Das sollte eigentlich genügend Zündstoff liefern: Subjektive versus objektive Berichterstattung? Doch die vermeintlichen Kontrahenten waren sich in dieser Frage schnell einig und disktierten über andere Probleme der Medienlandschaft im digitalen Wandel.
Digital ist besser Spätestens durch die einsetzende massenhafte Verbreitung des Internets Anfang der 2000er Jahre waren die Erwartungen an neue politische Beteiligungsmöglichkeiten groß. Im Web 2.0 kann jeder publizieren, seine Meinungen austauschen und seine Besitztümer zur gemeinsamen Nutzung anbieten. Dennoch haben vor allem die Überwachung, Datenspeicherung und die Kommerzialisierung von Online Communities zur digitalen Ernüchterung geführt. In unserer Veranstaltungsreihe gehen wir der Frage nach, welchen Beitrag das Internet in Zukunft für Demokratie und ökologische Nachhaltigkeit spielen kann.
„Nachhaltigkeit ist da nur ein Nebeneffekt“ Beim dritten Salongespräch der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt ging es um die entstehende Share Economy und ein besseres Verhältnis zu den eigenen Nachbarn.