Demokratie

Online-Dossier

Als Mitglieder einer Einwanderungsgesellschaft ist uns bewusst, dass Entwicklungen im Bereich der Migration und der Asylpolitik nicht nur einzelne, sondern alle Menschen betreffen. In diesem Dossier begleiten wir daher die Debatte rund um eine neue Flüchtlings- und Einwanderungspolitik mit Fokus auf Thüringen und stellen eigene Aktivitäten vor.

Internet und Digitaler Wandel

Spätestens durch die einsetzende massenhafte Verbreitung des Internets Anfang der 2000er Jahre waren die Erwartungen an neue politische Beteiligungsmöglichkeiten groß. Im Web 2.0 kann jeder publizieren, seine Meinungen austauschen und seine Besitztümer zur gemeinsamen Nutzung anbieten. Dennoch haben vor allem die Überwachung, Datenspeicherung und die Kommerzialisierung von Online Communities zur digitalen Ernüchterung geführt. In unserer Veranstaltungsreihe gehen wir der Frage nach, welchen Beitrag das Internet in Zukunft für Demokratie und ökologische Nachhaltigkeit spielen kann.

Bürgerbeteiligung

Wie gelingt in den Kommunen eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, Politik und Verwaltung? In unserer Tagung am 18.3.2016 in Erfurt sprachen viele AkteurInnen aus Thüringen über ihre Erfahrungen zum Thema Bürgerbeteiligung. Die Gesprächsergebnisse wurden illustrativ festgehalten von den beiden Grafikerinnen Gabriele Heinzel und Sophia Halamoda. Hier gelangen sie zur Fotodokumentation.

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Der Bürgerhaushalt ist tot! Wer die Teilnehmerzahlen anschaut, könnte das zumindest meinen. Wichtiger als die Quoten ist jedoch das Vertrauen der Menschen in ein Verfahren zu gewinnen, das noch in der Geburtsphase steckt.

Zeitgeschichte

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Auf der Podiumsdiskussion „Geschichtsbewusstsein im Einwanderungsland“ wurde am 24. Februar 2017 in der Erfurter Gedenkstätte „Topf&Söhne“ über die Zukunft der Erinnerung an den Nationalsozialismus in der Einwanderungsgesellschaft diskutiert.

Christian Meier ist Althistoriker und emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Meier hat vier Thesen formuliert in denen er sich mit der Kultur des Erinnerns auseinandersetzt.

Politische Kultur

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Auf der Veranstaltung „Der lange Weg nach Deutschland“ am 23. Februar 2017 wurde im Stellwerk Weimar über die Lage in Syrien berichtet und ein Film über die Flucht zweier Brüder nach Deutschland gezeigt.

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In Deutschland gibt es etwa 7,5 Mio. Menschen, die kaum bzw. gar nicht lesen und schreiben können. Nicht nur für sie, sondern auch für Menschen mit Lernschwächen oder für MigrantInnen ist Leichte Sprache eine wichtige Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe.

„Wollen wir in Finnland oder in Deutschland Inklusion durch Leichte Sprache fördern, müssen wir unsere Gesellschaften einem Test von ‚Erreichbarkeit‘ unterziehen“, so Leealaura Leskelä, Leiterin des Finnischen Zentrums für Leichte Sprache.

Rechtsextremismus

Zur ersten Ausstellungseröffnung von "Weisse Wölfe" in Thüringen waren Madeleine Henfling (Bündnis 90/ Grüne, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss) und David Schraven (Autor von "Weisse Wölfe") zu Gast in Gera.

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Welche Strategien verfolgen extrem Rechte in Wahlkämpfen? Und was kann man aus den Erfahrungen in anderen Bundesländern wie Sachsen und Sachsen-Anhalt lernen? – Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung im Theater am Markt in Eisenach, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung und NIP sowie MOBIT.

Internationale Politik

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Thailand beschäftigt sich seit langem mit der nachhaltigen Entwicklung auf Basis der selbstsuffizienten Wirtschaft. Die neue große Herausforderung des Landes ist die globalen nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Auf welchem Entwicklungsstand in Bezug auf die SGDs befindet sich Thailand? Welche Problematiken gibt es zu lösen und welche Rolle spielt der Tourismus dabei?

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Auf einer Diskussionsveranstaltung der Erfurter Herbstlese und der Heinrich-Böll-Stiftung stellte Ulrike Guérot am 7. Oktober 2016 ihr Buch „Warum Europa eine Republik werden muss!“ vor.

Demokratie

Demokratie ist für uns sowohl gelebte Alltagspraxis als auch eine Utopie und ein weitreichendes Versprechen. Unsere Projekte werben für demokratische Verhältnisse und haben die Aufgabe, Demokratie lebendig zu halten und weiterzuentwickeln – in der Gesellschaft, in Parteien und Institutionen. Insbesondere beschäftigen wir uns dabei mit Fragen einer neuen politischen Beteiligungskultur und dem digitalen Wandel.

Wir bürsten Zeitgeschichte gegen den Strich und setzen uns kritisch mit Rechtspopulismus, extremer Rechten und verschiedensten Formen von Diskriminierung auseinander.

Veranstaltungen

Mai 21
Matinee mit Bastian Hermisson (Büro Washington der Böll-Stiftung) und Anja Siegesmund (Bündnis 90 / Die Grünen)
Erfurt
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Publikationen

Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersuchte ORBIT (Organisationsberatungsinstitut Thüringen) die Erfahrungen der verschiedenen Akteure in der Bürger/innenbeteiligung. In der zugrundeliegenden deutschlandweiten Onlinebefragung wurden Beteiligungsinstrumente und deren Einsatz genauso beleuchtet, wie das vorhandene Know-How der Beteiligten.

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