Wir setzen ein Denkmal.

Über das Projekt

Die Auseinandersetzung mit der DDR erfolgt bisher vor allem aus der Sichtweise weißer DDR-Bürger*innen.  Doch es gab und gibt sie: Vertragsarbeiter*innen und von Rassismus Betroffene, die in der DDR gearbeitet und gelebt haben oder hier aufgewachsen sind.


Das Projekt "Denk.Mal Erfurt" will diese Perspektiven  sichtbar machen: Durch verschiedene Veranstaltungen und die Aufstellung eines Denkmals auf dem Erfurter Angerdreieck. 30 Jahre nach der friedlichen Revolution hinterfragen wir das weit verbreitete Bild der DDR. War dieser Staat wirklich so antirassistisch und solidarisch, wie die SED immer behauptete? Wir freuen uns auf interessante Diskussionen!

Das Denk.Mal Erfurt

Das Kernstück der Veranstaltungsreihe "Wir setzen ein Denkmal" ist ein Obelisk mit 2,80m Höhe. Dieser Artikel bietet alle Informationen, die man über das schwarze Denkmal wissen muss.

Veranstaltungen

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Vier Orte und Ihre Geschichten
Szenische Lesung aus den Aufzeichnungen von Margot Friedrich
Eisenach
Musikalische Lesung und Gespräch mit Shanghai Drenger
Nordhausen

Koopertationspartner*innen

Auch interessant:

Stadt Land Ost

Dossier
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall laden wir ein zu Gespräch und Austausch über unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und unsere Zukunft. Dabei geht es auch darum, die ostdeutschen Erfahrungen anzuerkennen, ohne neue Spaltungen entstehen zu lassen. Nach dem Motto: „Wir müssen reden“ suchen wir gemeinsam mit unseren Landesstiftungen den Austausch mit Ihnen vor Ort.

30 Jahre "Friedliche Revolutionen"

Es ist an der Zeit, zu hinterfragen, worin das geistige und politische Erbe der Dissident*innen bestand und ob es für gegenwärtige Probleme eine wegweisende Wirkung entfalten konnte.