Lebensstile

Lebensstile

Im Dezember setzten sich die Regierungschefs der Welt in Paris zusammen und verhandelten einen neuen Klimavertrag. So soll sichergestellt werden, dass die Temperatur sich auf unserem Planeten nicht um mehr als 2 Grad erhöht. Letztendlich werden aber die Regierungschefs allein wenig ausrichten können. Klimaschutz beginnt in Fabriken, auf Äckern, auf der Straße und vor allem auch bei uns zu Hause und in unserer Nachbarschaft.

Die Klimanauten – „Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite“ setzen genau hier an. Ab sofort gibt es ein Angebot der Heinrich-Böll-Stiftung, das Gruppen von privaten Haushalten dabei unterstützt, beim eigenen Klima- und Ressourcenschutz voran zu kommen. Die Kapitel dieses Kurses umfassen die Themen: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressorcen, Mobilität und Finanzen.

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Obwohl es in um die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung, unserer Landschaften, um die Belastung des  Grundwasser und vieles mehr geht, ist die Landwirtschaft in der Politik und öffentlichen Wahrnehmung immer noch unterbelichtet. In der Diskussion  zwischen Michael Beleites und Frank Augsten  wurden die aktuellen Kontroversen - von der EU-Flächensubventionen und der Großflächenlandwirtschaft bis zu Bodenspekulationen und Landgrabbing - aufgegriffen. Dabeit traten zum Teil auch sehr unterschiedliche Positionen zu Tage.

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Es ist ein gigantischer Markt, mit komplexen Akteursstrukturen und immensen Umsätzen: die Sportartikelindustrie. Doch während Markenhersteller, Zulieferer und Einzelhändler Milliarden Gewinne einstreichen, bekommen andere kaum etwas ab.

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Nachhaltig leben – leichter gesagt als getan! Im Politischen Salon am 15.06. diskutierten Katrin Göring-Eckardt (Bundestagsvizepräsidentin) und Michael Bilharz (Umweltbundesamt) welche Rahmenbedingungen die Politik für Wirtschaft und Verbraucher setzen sollte und wo die Bürger_innen Verantwortung übernehmen müssen, damit ein Wandel gelingen kann.  

Peter Unfried, Chefreporter bei der taz und überzeugter „Öko“, las am 17. Juni im Rahmen der Arena der Zukunft 2011 unter dem Motto "Lebe wild und emissionsfrei" aus seinen Büchern und Kolumnen. Im Interview erzählt er, was ihn überzeugt hat, den Klimawandel nicht zu ignorieren, warum nicht gänzlich auf das Autofahren verzichtet werden muss und was der Begriff „Öko“ heute bedeutet.

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Im Logo der Arena der Zukunft 2011 stand der ökologische Fußabdruck. Dahinter verbirgt sich die Idee, zu berechnen, wie viel Platz der einzelne auf der Erde hat – und wer eigentlich mehr verbraucht als gerecht wäre. Mit oft verblüffenden Ergebnissen. Und konkreten Hinweisen, wie sich ein geändertes Verhalten auswirkt.

Es soll gut aussehen und möglichst günstig sein. Wo und unter welchen Bedingungen Kleidung aber hergestellt wird, fließt nur selten in die Kaufentscheidung mit ein. Dabei ist es gar nicht schwer, fair gehandelte Produkte zu erkennen.

Nachhaltige Entwicklung

Der Klimawandel, der übermäßige Ressourcenverbrauch und der Verlust an Artenvielfalt sind nur drei der aktuell drängenden ökologischen Probleme. Betroffen sind vor allem die Ärmeren – lokal und global. Nachhaltige Entwicklung und Umweltgerechtigkeit bilden deswegen einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Wir begleiten die Energiewende mit eigenen Bildungsangeboten und unterstützen  Kommunen, Initiativen und Engagierte vor Ort. Wir fördern den Dialog und Austausch mit den „Pionieren des Wandels“ – von urbanen Gärtner/innen bis zu den neuen Commonisten. Und widmen uns auch den Entwicklungen jenseits der zentralen urbanen Räume – auf dem Weg zu nachhaltigen Regionen im Grünen Herz Deutschlands.  

Veranstaltungen

Mai 11Mai 12
Lebensmittel im Überfluss?
Berlin
Mai 13
Das FSJKultur Projekt bei PechaKucha Erfurt
Erfurt
Jun 11Jun 16
Grüne Zukunft, Lebensqualität und urbane Innovationen.
Kopenhagen
Jun 14
Ein Perspektivenwechsel vom Konsumieren zum Produzieren
Erfurt
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Publikationen

Die Thüringer lieben ihre Bratwurst. Doch neben dieser Spezialität kann Thüringen auch Schweinemast-Skandale, hohe Antiobiotika-Verbrauchszahlen und einen Anstieg der industriellen Tierhaltung verzeichnen. Und wie sieht es in der Praxis aus mit der Tierwohl-Strategie der rot-rot-grünen Landesregierung?

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